Bitcoin und andere Kryptowährungen

Der Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Cardano, Polkadot und Co. sowie weitere damit in Zusammenhang stehende Einkünfte wie Mining, Staking, Lending und Margintrading gewinnen stetig an Umfang und Bedeutung. Nach aktuellen Schätzungen des Frankfurt School Blockchain Centers sind aufgrund von Transaktionen mit Kryptowährungen aus dem Veranlagungsjahr 2020 Steuereinnahmen i. H. v. rd. EUR 1,2 Milliarden zu erwarten.

Die steuerrechtliche Behandlung von Kryptowährungsgeschäften ist in vielen Teilen sehr unklar. In der Steuerliteratur und auch in der „Steuerpraxis“ mit der Finanzverwaltung haben sich einige Ansichten zumindest manifestiert. So geht man beispielsweise im Privatvermögen mehrheitlich davon aus, dass Einkünfte aus dem Handel mit Kryptowährungen als private Veräußerungsgeschäfte gem. §§ 22 Nr. 2 i. V. m. 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG der Einkommensteuer mit dem tariflichen Einkommensteuersatz zu versteuern sind, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Viele Detailfragen sind durch die Finanzrechtsprechung bislang nicht (höchst)richterlich geklärt und auch auf offizielle und detaillierte (Vollzugs)Hinweise der Finanzverwaltung zur Besteuerung von Kryptowährungen wartet die Branche seit vielen Jahren.

Trotz dieser Rechtsunsicherheit sind Einkünfte im Zusammenhang mit Kryptowährungen grundsätzlich den Finanzbehörden anzuzeigen. Wer dies nicht tut, dem droht zumindest der Tatvorwurf der Steuerhinterziehung. Unter steuerstrafrechtlichen und Compliance-Gesichtspunkten sollten die Tätigkeiten im Zusammenhang mit Einkünften aus Kryptowährungen dem Finanzamt angezeigt werden. Die finale steuerliche Behandlung steht sodann auf einem gesonderten Blatt und ist getrennt von der steuerstrafrechtlichen Seite zu betrachten.

Sollte diese Anzeige bzw. eine Deklaration an die Finanzbehörden bislang unterblieben sein, empfiehlt sich in den meisten Fällen eine Nacherklärung der Einkünfte bzw. das Fertigen einer (strafbefreienden) Selbstanzeige.

Um die Strafbefreiung zu erlangen, setzen wir uns für Sie mit der hochkomplexen und teilweise umstrittenen Materie auseinander und beraten Sie gerne umfassend – vertrauensvoll und anonym.

Unsere Kanzlei besitzt umfangreiches Knowhow im Bereich der Besteuerung von Kryptowährungen (siehe auch unsere Zertifizierung auf CoinTracking und Auszeichnung als „beste Krypto-Steuerberater & Krypto-Rechtsanwälte in Deutschland„) und langjährige Erfahrungen in der Fertigung von – ausnahmslos erfolgreichen – Selbstanzeigen.

Ansprechpartner
Johannes Ebner

Johannes Ebner M.I.Tax

Dipl.-Finanzwirt
Steuerberater
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