Das Liquidity Mining in der Einkommensteuer

Auf dezentralisierten Finanzmärkten (DeFi-Plattformen) im Zusammenhang mit Kryptowährungen ist das sog. Liquidity Mining stark im Kommen. Hierbei werden Kryptowährungspaare (also zwei verschiedene Kryptowährungen) in einen Liquidity Pool investiert.

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Das Sammelauskunftsersuchen und die Bedeutung für die Krypto-Szene

In den USA wurde jüngst ein Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter und Kunden der Binance Holdings Ltd. eingeleitet. Der Vorwurf: Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Die Ermittlungen werden angeführt durch das US-Bundesministerium für Justiz und der zuständigen höchsten Steuerbehörde der Vereinigten Staaten, der IRS. Ein weiterer Zwischenfall, mit dessen Hilfe sich die US-amerikanischen Behörden die Bekämpfung der Steuerausfälle aus nicht deklarierten Einkünften aus Krypto-Geschäften verspricht. Bereits das Sammelauskunftsersuchen gegen Coinbase im Jahr 2017 war ein durchschlagender Erfolg.

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Künftige Datenerhebung bei Krypto-Transaktionen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat jüngst einen Referentenentwurf für eine „Kryptowertetransfer-Verordnung“ vorgestellt. Es hat sich dabei an Empfehlungen zur Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsprävention orientiert, welche von einer internationalen Behörde ausgestellt worden sind.

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BMF-Schreiben als Entwurf zur Krypto-Besteuerung veröffentlicht

Das vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) veröffentlichte Entwurfsschreiben zur „ertragsteuerlichen Behandlung von virtuellen Währungen und von Token“ sorgt für viel Aufsehen in der Kryptoszene. Das am 17. Juni 2021 veröffentlichte Schreiben auf der Homepage des BMF beschäftigt sich auf 24 Seiten ausführlich mit der steuerrechtlichen Würdigung von Trading, Mining, Staking, Lending & Co. und präsentiert einige überraschende, einige zu begrüßende und einige erwartete Ergebnisse. Im Folgenden soll nicht jede einzelne Aussage detailliert wiedergegeben werden, die Krypto-Experten von RUGE FEHSENFELD haben aber die wichtigsten Aussagen für Sie zusammengestellt.

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Umsatzsteuer bei der „Vermietung“ von virtuellem Land

Das Finanzgericht Köln entschied am 13. August 2019 (Pressemitteilung vom 12. April 2021), dass bei der entgeltlichen Überlassung von Land in einem 3D-Welt-Simulationsspiel die Umsatzsteuerpflicht des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG i. V. m. § 2 Abs. 1 S. 1 UStG greift. Konkret ging es um die „Vermietung“ von einem zuvor mit Kryptowährungen erworbenen Stück virtuellem Land (in der Realität also Arbeitsspeicher des Spielebetreibers), welches der Käufer sodann an andere Spieler gegen die monatliche Überlassung von Kryptowährungen vermietete und sich selbst den Betrag in US-Dollar umwandelte. Ein Gewerbe hat der in Deutschland ansässige „Vermieter“ diesbezüglich angemeldet. Die vom Finanzamt auf die „Vermietung“ der Grundstücke festgesetzte Umsatzsteuer wurde vom Steuerpflichtigen gerichtlich moniert. Warum das Gericht der Klage nicht stattgab, soll im Folgenden erörtert werden.

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