Die Kunst der Erbausschlagung

Wird man Erbe, hat man zunächst zwei Möglichkeiten: Man kann nach der  Benachrichtigung, dass man zum Erben berufen ist, das Erbe entweder annehmen oder es binnen sechs Wochen ausschlagen. Die Ausschlagung ist gegenüber dem Nachlassgericht zu erklären. Schlägt man das Erbe innerhalb der Frist nicht aus, gilt dieses als angenommen.

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Patientenverfügung und COVID-19

Eine Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, in dem der Verfügende für all die Fälle, in denen er aufgrund von akuter Krankheit oder einem beginnenden Sterbeprozess seinen eigenen Willen nicht mehr äußern kann, etwaige Behandlungs-, Begleitungs- und Versorgungswünsche niederschreiben kann. Geregelt ist sie in den §§ 1901a f. BGB.

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Erbschaftsteuerfestsetzung gegen unbekannte Erben

Sofern keine Erben ermittelt werden können, wird ein Nachlasspfleger bestellt. Der Nachlasspfleger ist zur Abgabe der Erbschaftsteuererklärung verpflichtet. Die Bekanntgabe des Erbschaftsteuerbescheides erfolgt gegenüber dem Nachlasspfleger.

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„Tischplatten-Testament“ – geht das?

Das Amtsgericht Köln hatte vor nicht allzu langer Zeit über einen eher kuriosen Fall zu beschließen: Aus dem Sachverhalt zum Aktenzeichen 30 VI 92/20 ergibt sich, dass ein Erblasser seinerzeit mit Filzstift auf einem Holztisch niederschrieb, seine Haushaltshilfe solle Alleinerbin seines Vermögens werden.

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Das Berliner Testament und seine steuerlichen Fallstricke

Bereits im Jahr 2018 haben wir über das Berliner Testament im Zusammenhang mit seinen Gefahren durch Pflichtteilsstrafklauseln berichtet. Hieran anknüpfend befasst sich der folgende Beitrag mit den erbschaftsteuerlichen Nachteilen des Berliner Testaments und zeigt auf, welche alternativen Gestaltungsformen genutzt werden können, um diese zu vermeiden.

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